Bewerbung von Tim Austermann zum Landtagskandidaten

Tim Austermann
Zur Person
•Mitglied der SPD seit 1990
•Mitglied des Kreistags im Landkreis Verden seit 11/2006
o Vorsitzender des Planungs-, Wirtschafts-, Verkehrs- und
Bauausschuss seit 2006
o Mitglied im Ausschuss für Wasser-, Energie- und
Abfallwirtschaft
o Mitglied im Schul- und Sportausschuss von 2006-2011
•Mitglied des Gemeinderates der Gemeinde Dörverden seit 11/2011
o Mitglied im Ausschuss für Bau-, Planung- und Umwelt
•Mitglied des Arbeitskreises „Erneuerbare Energien“ des Landkreis
Verden
•Mitglied der Verbandsversammlung des Ems-Weser-Elbe Versorgungsund
Entsorgungsverbandes
1971 wurde ich in Dörverden als dritter Sohn (von drei Söhnen) in einem sozialdemokratisch aktiven Elternhaus geboren. Seit 2000 lebe ich zusammen mit meiner Frau Sandra und unseren beiden Kindern Cara (9 J.) und Insa (6 J.) in meinem Elternhaus in Dörverden.
Ausbildungen:
Ich bin Dipl.-Betriebswirt (Hochschule Bremen) und Master of Business Administration (Leeds University und Koç University).
Meine Ausbildungen, Studien und beruflichen Stationen führten mich nach Bremen, Hamburg, Oldenburg, Leeds (England) und Istanbul (Türkei).
Berufliche Tätigkeiten:
Seit 16 Jahren(ab 1996) bin ich in verschiedenen Beratungsfirmen für den öffentlichen Sektor tätig.
Dort berate ich öffentliche Verwaltungen und Einrichtungen bei anstehenden Veränderungsprozessen in der IT- und Organisationsentwicklung.
Seit 2002 bin ich Mitarbeiter der BTC Business Technology Consulting AG. Die BTC ist eine 100% Tochtergesellschaft der EWE AG und ist mit 1.800 Mitarbeitern eines der führenden Consulting- Unternehmen in Deutschland. Als Geschäftseinheitsleiter trage ich dort die Verantwortung für alle Projekte im Bereich öffentlicher Sektor und eine Vielzahl von Mitarbeitern. Diese setzten sich zusammen aus Verwaltungswirten, Betriebswirten, Kaufleuten und EDV-Spezialisten mit langjähriger Erfahrung und dem erforderlichen Branchenwissen um die spezifischen Anforderungen der Öffentlichen Hand.
Berufung in Ausschüsse, Gremien:
Neben den bereits aufgeführten politischen Gremien bin ich auch durch meine berufliche Tätigkeit in verschiedenen Gremien auf kommunaler, Landes- und Bundesebene aktiv.
•Veranstalter des kommunalen Anwenderkreises im Bereich Finanzen in NRW
•Mitglied des Gesprächskreis Kommunales der EWE AG
•Beiratsmitglied der Niedersachsen-Initiative für die Informations- und
Kommunikationswirtschaft die "ikn2020 – Das digitale Niedersachsen".
•Mitglied des Forums Public Sector der BITKOM (Bundesverband Informationswirtschaft,
Telekommunikation und neue Medien e.V.)
Hobbys:
Familie, Fußball, Reisen, Kultur
Abschließende Anmerkung:
Aus meiner langjährigen beruflichen Erfahrung heraus, dass "nichts beständiger ist als die
Veränderung", resultiert für mich letztlich auch die Bereitschaft, mich für die notwendigen
Veränderungen einer Kommune, eines Landes im Interesse der Bürger zu engagieren.
Denn nicht nur Unternehmen, sondern auch Kommunen wie unsere im Landkreis Verden oder ein Land wie Niedersachsen befinden sich in ihrer Organisation, Struktur und Bevölkerung in ständiger Veränderungen (wie z.B. Energie, Breitband, Schulstruktur, Infrastruktur im ländlichem Raum). Auf diese Veränderungen muss mit neuen Ideen und Vorschlägen zur Weiterentwicklung entsprechend reagiert werden.
Die SPD ist dabei die einzige politische Kraft, die das nachhaltig bewirken kann. Dafür will und werde ich mich als gewählter Kandidat mit all meiner Kraft, meinen Fähigkeiten und Erfahrungen sowie meiner vollen Begeisterung und meinem Engagement tatkräftig einsetzen.
Herzlichst Euer
Tim Austermann
Seit fast 150 Jahren steht die SPD für eine demokratische, offene und tolerante Gesellschaft.
Wir sind stolz auf unsere von kultureller Vielfalt geprägte Einwanderungsgesellschaft.
Wir wehren uns gegen jedwede Form von Rassismus, Antisemitismus, Rechtsextremismus,
Diskriminierung und Gewalt. Wir antworten mit Solidarität und Zivilcourage.
Dabei müssen wir gegen ein zunehmendes Klima der Gewöhnung an rassistische Übergriffe ankämpfen. Eine der größten und gewalttätigsten Bedrohungen ist der Rechtsextremismus.
Fast 200 Menschen sind in den letzten Jahrzehnten durch rechte Gewalt gestorben. Doch
Rassismus ist keine Randerscheinung. Mal als dummer Witz oder mal als fremdenfeindlicher Spruch begegnet Rassismus einem überall. Wir aber wollen eine Gesellschaft, in der man ohne Angst verschieden sein kann. Eine Gesellschaft, in der Akzeptanz, Respekt und gegenseitige Wertschätzung die Richtschnur für den Umgang miteinander bilden.
Deshalb setzt sich die SPD für eine konsequente Politik gegen Rassismus und
Rechtsextremismus ein:
_ Rassistische und rechtsextreme Einstellungen in der Gesellschaft bekämpfen. Wir
müssen die Zivil gesellschaft stärken, gute Bildung als wirksame Prävention ermöglichen
und Antirassismus-Projekte und -Initiativen dauerhaft und solide unterstützen.
_ Morde der Zwickauer Terrorzelle rückhaltlos aufklären und Konsequenzen ziehen!
Die Sicherheitsbehörden haben in diesem Fall versagt. Das darf nie wieder passieren.
Bundes- und Landesbehörden müssen Nazitaten konsequent verhindern, verfolgen und
ahnden.
_ Rassistische und rechtsextreme Gewalttaten härter bestrafen! Rassistische Täter
missachten fundamentale Menschenrechte und gefährden damit den Zusammenhalt
unserer Gesellschaft nachhaltig. Die Gesinnung und die Beweggründe eines Täters müssen
bei der Strafe berücksichtigt werden.
_ NPD verbieten! Wir fordern ein NPD-Verbot. Nazistrukturen dürfen nicht mit Steuern
finanziert werden.
Die Türkische Gemeinde in Deutschland ruft am 21. März 2012 unter dem Motto „Es ist 5 vor12“ zu Aktionen auf. Wir unterstützen sie dabei. Denn gemeinsam wollen wir zeigen, dass
in unserer Gesellschaft kein Platz für Rassismus ist. Wir rufen alle Demokratinnen und
Demokraten auf, sich an den Aktionen gegen Rassismus zu beteiligen!
Mitmachen: www.spd-link.de/gegen_rassismus
SPD-Parteivorstand, Telefon: (030) 2 59 91-500, Internet: www.spd.de 15-03-2012
INTERNATIONALER TAG GEGEN RASSISMUS AM 21. MÄRZ
GEMEINSAM EIN ZEICHEN
GEGEN RASSISMUS SETZEN

Vor gut einem Jahr trat das neue Mediengesetz in Niedersachsen in Kraft. Erstmals wurde die Gründung von kommerziellen lokalen Sendern erlaubt. „Die gewünschte große Belebung der Medienlandschaft bleibt in Niedersachsen aus, aber es gibt positive Neugründungen, die eine Bereicherung in der Meinungsvielfalt darstellen. Der Lokalsender FAN TV in Dörverden ist so ein Beispiel“, sagt Daniela Behrens.
Die kultur- und medienpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion besuchte jetzt den Sender in Dörverden, um sich das Redaktionskonzept und das neue Studio zu informieren. Begleitet wurde sie von Jens Künzler (Fraktionsvorsitzender der Gemeinderatsfraktion der SPD in Dörverden und Ortsvereinsvorsitzender Dörverden) sowie Tim Austermann (Mitglied des Gemeinderates Dörverden, Kreistagsabgeordneter des Landkreises Verden und Vorsitzender des Planungs-, Wirtschafts-, Verkehrs- und Bauausschuss des Landkreises).
Im Gespräch mit Chefredakteur Georg Mahn und Geschäftsführer Kay Zimmer diskutierte man über die bisherige Entwicklung in der lokalen Berichterstattung, den Aufbau der Studios, die Möglichkeiten, lokale Werbeeinnahmen zu generieren, sowie die Findung des Teams bei „Fernsehen aus Niedersachen“ (FAN TV). „Bemerkenswert ist die Wertschätzung der journalistischen Arbeit und die hohen Ansprüche an Qualität in Berichterstattung und Studiotechnik. Ein Fernsehmacher, der sich bewusst gegen die Einsetzung von so genannten Videojournalisten ausspricht und lieber auf bewährte gute ausgebildete Journalisten, Kameraleute, Mediengestalter und Techniker setzt, ist selten geworden – vor allem im Privatfernsehen. Bei FAN TV setzt man auf Qualität und sieht Chancen, mit dem Lokalsender Geld zu verdienen. Dieser Ansatz ist vorbildlich“, findet Behrens. Fernsehmachen werde in Dörverden als Teamarbeit von Spezialisten definiert. 22 Frauen und Männer umfassen das Team von Mahn und Zimmer.
Auch das Programm sei vielfältig und gut gemacht. Themen zwischen Küste bis Hannver greife man auf. „Jeden Tag 30 Minuten Nachrichten aus Niedersachsen zu produzieren, bedeutet viel Arbeit.“
Bei FAN TV ist kein Verlag aus Niedersachsen beteiligt. Nach eigenen Angaben haben Georg Mahn und Kay Zimmer über 3,5 Mio. Euro in den Sender investiert, und zwar eigenes Geld, welches man mit einem Online-Versandhandel verdient habe. „Die beiden sind im positiven Sinne fernsehverrückt und erfüllten sich mit FAN TV ein langgehegten Wunsch. Das Senderprojekt haben die beiden schon in Schülerzeiten entwickelt.“
Unser Bild zeigt Jens Künzler, Tim Austermann, Chefredakteur Georg Mahn und Daniela Behrens beim Besuch im modernen Studio von FAN TV in Dörverden.
Auf der Jahreshauptversammlung der SPD-Dörverden verabschiedete der Vorsitzende Jens Künzler (links) den langjährigen Finanzverantwortlichen des SPD-Ortsvereins Reinhold Asendorf, der seit März 1978 ununterbrochen dieses Amt inne hatte. „Es ist sehr selten, dass ein so schwieriges Amt solange von einer Person ausgeübt wird“, sagte Jens Künzler und wies auf die engagierte Arbeit und die Zuverlässigkeit des Kassenverwalters hin. Unter großem Beifall sprach er ihm Anerkennung und den Dank des ganzen SPD-Ortsvereins aus und überreichte einen Wertgutschein mit dessen Erlös Reinhold Asendorf, die jetzt gewonnene Freizeit sinnvoll gestalten kann.
DÖRVERDEN. Bei der Wahl zum Vorsitzenden des SPD-Ortsvereins Dörverden im
Restaurant "Pfeffermühle" gab es eine überraschende Situation. Erstmals seit
vielen Jahren konnten die Sozialdemokraten unter einem Kandidaten und einer
Kandidatin wählen, denn zur allgemeinen Überraschung gab es mit Eltje Buch
eine Gegenkandidatin für den bisherigen SPD-Chef Jens Künzler. Der sah es
gelassen: Wir können froh sein, dass die SPD-Dörverden zwei Bewerber für
diese Funktion aufbieten kann", war seine Reaktion. Dann die nächste
Überraschung als die Wahl sehr knapp ausging und die Herausforderin nur mit
einer Stimme unterlag.
Zunächst hatte Jens Künzler in seinem Jahresbericht hervorgehoben, dass die
SPD-Dörverden bei der Kommunalwahl 2011 mit einem stark verjüngten
Kandidatenaufgebot ein sehr gutes Ergebnis erzielt habe und dass es mit Tim
Austermann einen Bewerber für die Kandidatur zum Landtagsabgeordneten im
hiesigen Wahlkreis aus dem SPD-Ortsverein Dörverden gäbe. Erfreulich sei auch,
so Künzler, dass sich im Ortsverein eine aktive SPD 60plus AG gegründet
habe, dessen Sprecher Norbert Rendels ist und dass die Mitgliederzahl dank
des Zuwachses von jungen Leuten leicht gestiegen sei. Das nährt die
Hoffnung, neben einer Juso AG auch eine Arbeitsgemeinschaft
sozialdemokratischer Frauen ins Leben zu rufen. Die SPD-Dörverden habe im
Verhältnis zu anderen Parteien mehr weibliche Mitglieder, meinte der
Vorsitzende und wies daraufhin, dass auch politisch Interessierte, die noch
nicht in der SPD seien, in beiden Arbeitsgemeinschaften mitmachen können.
Schwerpunkt bei der kommenden politischen Arbeit sei selbstverständlich ein
gutes Abschneiden bei der Landtagswahl 2013. Die SPD müsse im hiesigen
Wahlkreis endlich wieder durch einen eigenen Landtagsabgeordneten vertreten
sein, zumal man auch keinen SPD-Bundestagsabgeordneten mehr habe. Jens
Künzler dankte Ralf Borngräber (Landtag) und Lars Klingbeil (Bundestag) für
ihren Einsatz, die immer zur Stelle sind, wenn man ihren Rat und Tat
benötigt. Im Vordergrund der kommunalpolitischen Arbeit vor Ort stehe die
Entwicklung der Gemeinde Dörverden mit der Schaffung von Arbeitsplätzen.
Dazu gehört die Ausweisung und Belebung eines Gewerbegebietes im ehemaligen
Kasernengelände unter Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger.
Einige Änderungen gab es bei der Neuwahl des Vorstandes, so wurden jetzt
drei statt zwei Stellvertreter gewählt, dafür reduzierte sich die Zahl der
Beisitzer von sechs auf fünf. Stellvetreter von Jens Künzler wurden Rolf
Lühning, Eltje Buch und Norbert Rendels. Neue Finanzverantwortliche ist die
Ratsfrau Christin Rotermund. Reinhold Asendorf hatte nach über 30 Jahren
nicht wieder kandidiert. Schriftführer blieb Klaus Selzer und als Beisitzer
wurden gewählt: Karin Meyer, Sandra Cafrey, Regina Thalmann, Dieter Eggert
und Reinhold Asendorf. Neue Revisoren sind: Karin Plump und Klaus Skornia.
Hinzu gewählte Vorstandsmitglieder sind: Bildungsbeauftragte Sandra Cafrey,
Jugendbeauftragte Amelie Künzler, Internetbeauftragter Jörn Meyer,
Gewerkschaftsbeauftragter Ralf Cordes, Pressesprecher Hans-Peter Buch,
Seniorenbeauftragter und Mitgliederbetreuer Jonny Behrens,
GEDENKEN AN DIE OPFER RECHTER GEWALT
WIDERSTAND GEGEN NEUE UND ALTE NAZIS
Deutschland hat der Opfer der sogenannten Zwickauer-Terrorzelle gedacht.
Durch Schweigen und Stille hat unser Land ein starkes Zeichen gesetzt.
Ein Zeichen für Mitgefühl mit den Angehörigen. Ein Zeichen der Solidarität.
Jetzt aber müssen wir alle laut werden! Laut gegen die brutale Menschenfeindlichkeit der neuen und alten Nazis. Laut gegenüber denjenigen, die unser gesellschaftliches Klima vergiften wollen. Laut gegen jene, die sich mit rechter Gewalt abfinden und nichts dagegen tun. Wir wollen rassistische und rechtsextreme Einstellungen
in der Gesellschaft bekämpfen!
Wir brauchen eine starke Zivilgesellschaft, die nicht zulässt, dass rechtsextremes Gedankengut in den Alltag einzieht. Initiativen und Projekte im Kampf gegen Rechtsextremismus müssen endlich dauerhaft und solide unterstützt werden – am besten durch eine „Stiftung für demokratische Kultur“. Wir müssen auch Brücken bauen für die, die aussteigen wollen aus der rechtsextremen Szene und zurück in die Mitte unserer demokratischen Gesellschaft wollen.
-Wir wollen, dass Rechtsextremisten wirkungsvoller überwacht,
schneller überführt und konsequenter verurteilt werden!
Die schweren Fehler der Ermittlungsbehörden müssen konsequent aufgeklärt werden. Die Defizite bei den Verfassungsschutz-Ämtern müssen schnell behoben werden. Wir brauchen eine gut ausgebildete, gut ausgestattete und gut organisierte Polizei. Sie müssen Rechtsextremisten stärkeren und rigorosen Einhalt gebieten. Zusätzlich brauchen wir Strafvorschriften, die eine härtere Antwort auf Hassverbrechen liefern.
_ Wir wollen, dass die menschenverachtende NPD endlich verboten wird!
Eine Partei, deren offen erklärtes Ziel es ist, die Demokratie abzuschaffen und die die
rassistische Spaltung unserer Gesellschaft versucht, darf nicht länger privilegiert sein und auch noch durch Steuergelder finanziert werden.
Seit fast 150 Jahren stehen wir Sozialdemokraten für eine Gesellschaft, in der Offenheit, Toleranz und Respekt die Grundpfeiler bilden. Eine Gesellschaft, in der jeder und jede ohne Angst verschieden sein kann. Das Gegenteil davon wollen Nazis. Sie versuchen, ihre Parolen in die Mitte der Gesellschaft zu tragen. Das dürfen wir nicht zulassen! Wir müssen den Mut zur Intoleranz jenen gegenüber haben, die unsere Demokratie abschaffen wollen.
Solidarität mit den Opfern – Kampfansage an die Nazis!
Wohnortnahe Krankenhausversorgung unter besonderer Berücksichtigung des demografischen Wandels
Liebe Genossinnen, liebe Genossen,
unsere sozialen Sicherungssysteme müssen zukunftsfähig weiterentwickelt werden. Dazu gehören auch die ambulanten und die stationären Versorgungsstrukturen. Es gab und es gibt erhebliche organisatorische und betriebswirtschaftliche Veränderungen für die Krankenhäuser.
Der SPD-Landtagsfraktion „geht es um die Frage, wie sich eine qualitätsvolle stationäre Versorgung in der Fläche sichern lässt.“ Es geht ihr „um die Verzahnung von Krankenhaus-versorgung, ambulanter Versorgung und Notfallversorgung,“ in der „die Patienten im Mittel-punkt stehen“.
Das Land komme seinen gesetzlichen Verpflichtungen zur Finanzierung von Krankenhaus-infrastruktur nur unzureichend nach. Entgegen vormaliger Ankündigungen wolle das Land zudem an dem völlig antiquierten Instrument der Bettenpauschale festhalten, anstatt eine leistungsbezogene Förderung einzuführen. Damit erschwere die Landesregierung, dass die Krankenhäuser wirtschaftlich arbeiten."
Die Städt. Krankenhäuser in Verden und in Achim wurden zur Aller-Weser-Klinik in der Rechts-form der gemeinnützigen GmbH zusammengeführt und fortentwickelt. Die stationäre Organi-sation wurde angepasst. Die Rotenburger proDIAKO gGmbH ist mit der Betriebs- und Wirt-schaftsführung der Aller-Weser-Klinik beauftragt worden. Daraus entwickelte sich die Über-nahme von Gesellschaftskapital durch das Rotenburger Diakonissen-Mutterhaus.
Am
Mittwoch, dem 29. Februar 2012,
wollen wir ab 17.00 Uhr in der Pfeffermühle,
Große Str. 68 – 70, Dörverden,
( 0 42 34) 93 13-0
nach dem einführenden Vortrag von Stefan van dem Boom
das Thema „Wohnortnahe Krankenhausversorgung unter besonderer Berücksichtigung des demografischen Wandels“ diskutieren.
Beitrag durch den SPD Fraktionsvorsitzenden Jens Künzler
Der neue Rat hat sich letztes Jahr neu zusammengesetzt und in seiner zweiten Beratung steht der Haushalt 2012 mit seinem Ergebnis an .Für die Ratsmitglieder keine leichte und nicht immer leicht nachvollziehbare Angelegenheit.Als sehr hilfreich und äußerst lobenswert haben sich die Vorbereitungen und die Begleitung durch die Bürgrmeisterin und die Verwaltung erwiesen und hierfür möchten wir sehr herzlich „Danke“ sagen.Der Haushalt steht nun ziemlich fest und leider werden wir wieder ein negatives Ergebnis aufweisen.Dies ist sehr schade für die weitere Entwicklung der Gemeinde, aber ich bin nur froh, das in unserem Rathaus die Sparsamkeit ,die eingefordert wird, auch gelebt wird und nicht nur ein Lippenbekenntnis ist. Allerdings sind wir an einem Punkt angelangt, wo wir mit dem Sparen allein nicht weiterkommen und wir die Strukturen in gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Hinsicht hinterfragen und Veränderungen umsetzen müssen. Zuerst müssen wir natürlich bei uns anfangen und wirklich jede weitere Ausgabe hinterfragen und neue Wege suchen. Das Haushaltssicherungskonzept zeigt da noch verschiedene Möglichkeiten auf und wir haben auch durch unseren Antrag zu den Spielplätzen versucht, eine Strukturdebatte zu beginnen und durch mehr Bürgerbeteiligung die Lebensqualität mindestens zu erhalten, wenn nicht sogar zu erhöhen. Ein großer Posten im Haushalt ist die Kinderbetreuung und jeder gibt das Geld gern, dennoch müssen wir für soziale Gerechtigkeit einstehen und es darf nicht passieren, das unsere Kinder schlechter gestellt werden, als Kinder aus anderen Gemeinden des Landkreises. Wir hoffen auf möglichst auskömmliche Hilfe bei den Betriebskosten durch den Landkreis. Gerade die Bildung und die Betreuung unserer Kinder sind der Zukunftsfaktor. Eine Verringerung der Schulsozialarbeit kommt daher überhaupt nicht in Frage. Die Sozialarbeit betrifft immer die Menschen sehr persönlich und direkt und muss daher sehr niederschwellig angeboten werden. Jugendtreff und andere Angebot wie Mehrgenerationenhaus, Kulturscheune, Ehmken Hoff und vor allem unsere Vereine und die Feuerwehr leisten sehr wertvolle Arbeit zum Miteinander in der Gemeinde. Wichtig dabei ist das Wissen voneinander und die Arbeit miteinander, um zum Erfolg zu kommen. Daher müssen alle Möglichkeiten zur Vernetzung geschaffen werden. Auch Rahmenbedingungen wie schnelle Internetverbindungen und gute Verkehrsanbindungen sind Pluspunkte, aber auch die Schaffung von Arbeitsplätzen und hier liegen unsere größten Hoffnungen in der Entwicklung des Gewerbe- und Industriegebietes. Eine attraktive Gemeinde kann die Einwohner mindestens Halten oder Neue gewinnen. Ein vorsichtiger Umgang mit Steuern und Abgaben ist daher angemahnt und wir müssen den Einwohnern erst die Leistungen aufzeigen, damit für viele Dinge das notwendige Verständnis entsteht. Auf jeden Fall wäre es wünschenswert, wenn wir ein Umdenken bei den strukturellen Schwächen erreichen könnten. Unsere Gemeinde braucht auch Unterstützung durch den Landkreis, das Land und den Bund .Es gibt genügend Ansatzpunkte und wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit im Rat und sagen auch „Danke“ für die konstruktive Zusammenarbeit.
Bei einem Treffen der Teilnehmer des Fotowettbewerbes und des SPD Vorstandes konnte der Vorsitzende Jens Künzler die Gewinner auszeichnen.Das Hauptthema „Landschaf(f)t Vielfalt“ untergliederte sich in drei einzelne Kategorien deren Gewinner durch die Besucher der Bilderausstellung ermittelt wurden.Aus diesen drei Gewinnern ermittelte eine Jury aus Studenten der HAWK Hildesheim den Gesamtsieger.Die Auswahl fiel sehr schwer, da alle Bilder von toller Qualität waren und die Thematik sehr stark in die Bilder eingeflossen ist .Durch die eingereichten Bilder erfährt der Betrachter ein ganz eigenes Bild unserer schönen Gemeinde und die Darstellungen regen zum Nachdenken im Umgang mit unserer Natur an.In der Kategorie „Die Flüsse und ihre Energien“ hat Hans Heinrich Heußmann ein sehr kraftvolles und beeindruckendes Bild von der Energie des Wassers entstehen lassen und hat damit auch die Kategorie gewonnen.“Die Eingriffe des Menschen in die Natur „ hat Sarah Kinat sehr anschaulich dargestellt und man wird sehr nachdenklich beim Betrachten des Bildes , da einem die Konzentration der Veränderungen vor Augen geführt wird.Es ist sehr bemerkenswert das Sarah Kinat in so jungen Jahren diese ausdrucksvolle Blickrichtung entwickeln konnte und hat dadurch auch die Kategorie als Siegerin erobert. Bei der Kategorie“Landschaft als Wirtschaftsfaktor“ konnte Armin Weyde durch sein Bild die Thematik ganz genau auf den Punkt bringen und das Bild lässt in Technik und Ausdruck keine Wünsche offen. Dieses Bild bringt seinen persönlichen Blick durch die Kamera und die Gedanken zum Thema in Einklang und überzeugte somit auch die Jury.Armin Weyde hat den Gesamtsieg errungen und bekam den 1. Preis „Eine dreitägige Fahrt nach Berlin“ vom SPD Ortsverein überreicht.Einen weiteren Preis bekommt auch der Jugendtreff Dörverden für seine Teilnahme, da die eingereichten Bilder ein tolles Potential aufzeigten und der SPD Ortsverein die weitere Entwicklung fördern möchte.Alle eingereichten Bilder werden auf die Homepage der SPD Dörverden gestellt und können dort betrachtet werden.Nach der Siegerehrung, die durch den Vorsitzenden Jens Künzler vorgenommen wurde, waren sich alle Teilnehmer einig, das ein solcher Wettbewerb in den nächsten Jahren wiederholt werden sollte.Die Anregung hat der SPD Vorstand aufgenommen und erklärte sich bereit weitere Veranstaltungen durchzuführen.



GUTE ARBEIT - GERECHTE LÖHNE
Die OECD hat in ihrer aktuellen Studie festgestellt, dass die Lohnkluft und damit der
Abstand zwischen Arm und Reich in Deutschland in den vergangenen Jahren besonders
stark gewachsen ist. Die Gründe liegen auf der Hand: 7,3 Millionen Minijobs in Deutschland
im vergangenen Jahr - Tendenz weiter steigend, Dumpinglöhne unter fünf Euro die
Stunde, schlechtere Löhne und Arbeitsbedingungen für Leiharbeitnehmer. Deshalb steht
der Kampf für gute Arbeit und gerechte Löhne für die SPD auch 2012 ganz vorne an.
Problem Minijobs
Geringfügige Beschäftigung breitet sich immer weiter aus: Im Frühjahr 2011 gab es in Deutschland
rund 7,3 Millionen Minijobs - fast jedes fünfte Beschäftigungsverhältnis. Für 4,8 Millionen
Menschen,darunter 3,2 Millionen Frauen, ist ein Minijob die einzige Beschäftigung.
Problem Leiharbeit
Die Zahl der Leiharbeitsverhältnisse hat rasant zugenommen. Mitte 2011 waren bereits
910.000 Leiharbeitnehmer registriert, soviel wie nie zuvor. Leiharbeitnehmer verdienen bis
zu 40% weniger als ihre fest angestellten Kolleginnen und Kollegen bei gleicher Tätigkeit.
Problem befristete Beschäftigung
Immer mehr vor allem junge Menschen werden nur noch befristet angestellt. Mittlerweile
ist jedes zweite neue Arbeitsverhältnis befristet. Dies setzt die betroffenen Beschäftigten
unter Druck und zwingt oft zu Kompromissen bei Lohn und Arbeitsbedingungen. Eine
vernünftige Lebens- und Familienplanung ist so kaum möglich.
Trotz guter wirtschaftlicher Entwicklung tut die schwarz-gelbe Bundesregierung nichts
dagegen. Im Gegenteil: Den SPD-Gesetzentwurf für einen gesetzlichen Mindestlohn hat
sie erst im Januar im Bundestag abgelehnt.
Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten stehen für gute Arbeit und
gerechte Löhne. Es bleibt bei unseren Forderungen:
K Ein gesetzlicher Mindestlohn in Höhe von 8,50 Euro.
K Gleicher Lohn für gleiche Arbeit bei der Leiharbeit und für Männer und Frauen.
K Abschaffung der Möglichkeit der Befristung ohne Sachgrund.
K Gute Löhne für gute Arbeit. Die Bruttolöhne müssen deutlich steigen.
K Stärkung der Flächentarifverträge und der Tarifbindung.
K Stärkung des Normalarbeitsverhältnisses, unbefristet und sozial abgesichert.
| Verfügbare Downloads | Format | Größe |
|---|---|---|
| Flugblatt der Woche | 100 KB |
Die Gemeinde Dörverden hat zu einer Bürgerversammlung am Donnerstag, den 26.01.12 ab 18 Uhr 30 in die Mensa der Oberschule Dörverden eingeladen.
In dieser Bürgerversammlung wird die Beteiligung der Öffentlichkeit gemäß §3 Abs.1 BauGB hergestellt und die 29 Änderung des Flächennutzungsplanes der Gemeinde Dörverden im Teilplan 2 Industriegebiet Barme und Bebauungsplan Nr.70 Industriegebiet Barme - Gemeinde Dörverden dargestellt.Das Plangebiet befindet sich in der Gemarkung Barme östlich der B215 und umfasst die Flächen der ehemaligen Niedersachsenkaserne, die für einen Gleisanschluss benötigten Flächen sowie bisher als Gemeindebedarfsflächen dargestellet Waldflächen südlich und östlich der Kaserne.
Planungsziele sind:
a)Entwicklung industrieller Flächen auf dem Standort der ehemaligen
Niedersachsenkaserne
b)Herstellung einer Anbindung an das Schienennetz
c)Darstellung der waldgeprägten Gemeindebedarfsflächen außerhalb des
Kasernengeländes
In dieser Bürgerversammlung erfolgt eine Unterrichtung der Bürger über die Ziele und Zwecke der Planungen gemäß BauGB und nicht eine Entscheidung über Steinbrecher oder anderer Nutzungen.Da es aber Besonderheiten im Verfahren gibt werden auch Experten für die Einschätzung von Immissionen durch Lärm oder Staub auf angrenzende Gebiete bei dieser Versammlung sein.Nach der Vorstellung der Planungen haben die Bürger die Gelegenheit direkt über Anregungen oder Bedenken zu sprechen.Für diese Veranstaltung erwarten wir eine hohe Beteiligung und jeder Teilnehmer wäre in der Lage die eine oder andere persönliche Einschätzung zu hinterfragen.Die SPD Fraktion setzt sich weiterhin für die weitere Erschließung des Industriegebietes ein, allerdings ist es auch wichtig, das alle betroffenen Bürger und Betriebe dieses Vorhaben gemeinsam tragen und unterstützen.Wir hoffen, das diese Veranstaltung für Klarheit sorgt und das Industriegebiet zügig weiterentwickelt werden kann.















